FWG nominiert ihre Liste 08.11.2019

FWG nominiert ihre Liste 08.11.2019

FWG nominiert ihre Liste 08.11.2019

Weihmörtinger stellen junges und dynamisches Team für Kommunalwahl 2020 auf

Weihmörting. Der Zusammenhalt bei der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Weihmörting ist groß. Das zeigte jetzt eindrucksvoll die Nominierungsversammlung im Gasthaus „Zum Fuchsbau“ in Wangham. Mit 50 Mitgliedern war dazu über die Hälfte aller 80 Mitglieder gekommen, fünf Neue traten noch am selben Abend bei.

Mit so einer Gemeinschaft im Rücken startet die nominierte Liste gestärkt in den Wahlkampf zur Kommunalwahl 2020. Das betonte am Ende auch Vorsitzender und Marktrat Alexander Hutterer. Er führt die Liste aus 16 Kandidaten für den Marktgemeinderat Rotthalmünster gemeinsam mit Robert Obermeier an, der ebenfalls bereits im Gremium vertreten ist. Nicht mehr antreten wird dagegen Sepp Bichlmeier, dem für sein großes Engagement herzlich gedankt wurde.

Nominierung FWG 2019

„Heute vor zwölf Jahren wurde unser Verein gegründet“, blickte Hutterer zu Beginn zurück. Man sei zu Recht stolz, was daraus geworden ist: „Die größte Wählergruppe im Markt Rotthalmünster.“ Von Politikverdrossenheit keine Spur, schwärmte der Vorsitzende weiter: „Wir sind ein Beispiel dafür, dass es Ausnahmen gibt.“ Dafür dankte er den Ideengebern von damals.

„Unser Dorf lebt nicht nur gesellschaftlich, sondern auch politisch“, stellte Alexander Hutterer weiter fest. „Uns ist es nicht wichtig, welcher Promi oder Abgeordnete kommt, sondern, dass wir frei und demokratisch diese Nominierung abhalten.“ Das Wahlprogramm werde miteinander erarbeitet und gestaltet. Hauptaugenmerk liege dabei auf dem Außenbereich, aber auch Themen aus Rotthalmünster bleiben nicht außen vor.

Auf die freie Wahl lege man in Weihmörting schon immer großen Wert. Bei der FWG wird keine komplette Listenaufstellung mit allen zuvor festgelegten Plätzen präsentiert wie bei anderen Gruppierungen, sondern bei der Versammlung wurde aus 22 Anwärtern geheim gewählt. Wer wo auf der Liste steht, bestimmten damit die Mitglieder selbst. Jeder hatte 16 Stimmen und konnte in Wahlkabinen seine Kreuze machen.

Zuvor stellten sich alle Anwärter den Mitgliedern vor. Zwei Dinge fielen dabei ins Auge: Mit acht Kandidaten unter 25 Jahren war es Hutterer gelungen, auch den Nachwuchs zu mobilisieren. Um die Zukunft der Wählergemeinschaft ist ihm damit sicher nicht bang.

Allerdings gebe es auch eine Sache, die allen nicht so gefalle: die schlechte Frauenquote. Das Positive daran: Das Interesse war zwar da, aber die Familiensituationen sprachen oft gegen eine Kandidatur (Schwangerschaften und viele Kleinkinder). „In sechs Jahren sieht es da schon wieder anders aus“, hoffte Hutterer. Er wertete dies aber auch als positives Zeichen für Weihmörting: Das Dorf wächst weiter.

Trotzdem wollte die Versammlung das so nicht hinnehmen und überredete kurzerhand Mitglied Martina Haspelhuber aus Rucking, sich doch noch aufstellen zu lassen. Wie wichtig das allen war, zeigte ihr Stimmenergebnis: Am Ende erreichte sie sogar Platz vier auf der Liste. Die Freude darüber war sehr groß, nun mit einer guten Mischung aus Jung und Alt antreten zu können und auch Nachrücker für die Liste zu haben.

Die drei anwesenden Ehrenmitglieder Josef Kümmerle, Manfred Lanzl und Hans Pirkl zeigten sich sehr zufrieden mit der Arbeit ihrer Nachfolger, betonte Kümmerle nach der Auszählung der Stimmen.

Die Liste der FWG Weihmörting:

  1. Alexander Hutterer,
  2. Robert Obermeier,
  3. Ulli Eckert,
  4. Martina Haspelhuber,
  5. Florian Löw,
  6. Daniel Krautsdorfer,
  7. Franz Härringer,
  8. Norbert Pilzweger,
  9. Andreas Widl,
  10. Thomas Geisberger,
  11. Andreas Pfefferkorn,
  12. Manfred Löw,
  13. Fritz Sebele jun.,
  14. Lorenz Killy,
  15. Helmut Kreileder,
  16. Thomas Engler.

Die Ersatzleute sind: Andreas Sebele, Christoph Hofbauer, David Löw und Andreas Hofeichner.

© Bild und Text Tanja Brodschelm